Freitag, 22. August 2014

Was sonst noch geschah.....

Hier eine kurze Zusammenfassung der letzten 2 Monate.





Hier kann man den Erstflug des größten Fiffinos sehen, und wie begeistert er von seinen Geschwistern wieder im Nest begrüßt wird. Aufgenommen am 13.07.2014

Noch am gleichen Tag kann man zwei der drei Jungstörche auf der Wiese sehen. Der Jüngste tut sich noch ein wenig schwer.

Noch ziemlich lange verstehen die drei die Ausflüge als willkommene Abwechslung, lassen sich das Essen aber lieber im Nest servieren.

Die Stimmung unter den Geschwistern ist ausgesprochen gut, wie man......

hier sehen kann. Es wird viel geknibbelt.

Das liegt sicherlich auch daran, das das Nahrungsangebot, witterungsbedingt, außergewöhnlich gut ist.

Als dann aber ein einzelner Jungstorch unbekannter Herkunft auftaucht,....

toben die Halbstarken tagelang zu viert herum.

Was sie aber nicht davon abhält sich immer wieder mal ins Nest zu setzen (einmal auch zu viert!) und Futter zu fordern

Aber langsam haben die Eltern den Schnabel voll, und zeigen ihren Kindern die ...

kalte Schulter.

Fiffine hat ihren Schlafplatz auf der Antenne eingenommen, während Fiffi die Mobilfunkantenne bevorzugt.

Dann, am 09.08.2014 trifft eine Schar Jungstörche in Forstinning ein.
Und zieht nach ausgiebiger Stärkung auf der Wiese, weiter. Unsere Jungstörche schließen sich ihnen an, so daß insgesamt 14 Störche weiterziehen.
Fiffi und Fiffine genießen nun die Zeit.

Fiffine kann es nicht lassen, an ihrem Fiffi herum zu kibbeln,...

was diesem nicht immer zu gefallen scheint....

Aber immerhin darf seine Aktuelle, anders als seine Ex'n im Nest bleiben.
 Also Ende gut alles gut?  Im Prizip schon... Aber bereits wenige Tage später ist der Jüngste zurück
und wird auch wieder aufgenommen. und so zieren heute immer noch 3 Störche das Dach.

P.S.: soeben ist wieder ein Schwarm von ca 10-12 Bussarden vorbei gekommen, und hat für Luftalarm gesorgt. Waren aber zu hoch, und zu weit weg zum fotografieren.


Kommentare:

  1. Mitten in Forstinning

    Hallodri im Horst

    Von Isabel Meixner

    Alles hat ein Ende. Und nein, an dieser Stelle folgt nicht der Zusatz mit der Wurst. Denn die Sache ist ernst: Eine Forstinninger Seifenoper nähert sich ihrem vorläufigen Ende. Vielleicht nicht heute, nicht morgen, aber es wird kommen, die finale Szene. Fünf Monate lang haben zwei Störche auf dem Dach des Huber-Wirts ihre drei Jungen großgezogen, gefüttert, ihnen das Fliegen beigebracht. Welche Dramen sich dabei abspielten, bekamen die Forstinninger unten auf der Münchener Straße nicht mit. Es sei denn, sie warfen einen Blick auf den Blog über das Storchenpaar, über ihr Leben und vor allem: über die Liebe. Mit viel Aufmerksamkeit, Witz und Fantasie hat der Administrator, der sich einfach nur Steelberg nennt, das Treiben im Horst beobachtet und niedergeschrieben. Und dabei ausgeplappert, dass Fiffi, der männliche Storch ein ziemlicher Hallodri ist.

    Schon im vergangenen Jahr hatte er es mit der Treue offenbar nicht so genau genommen: Erst angelte er sich eine Neue, dann am man ihn plötzlich mit einer anderen Storchen-Dame über die Wiesen staksen. In seinen Horst ließ er sie aber nicht. Im Frühjahr kehrte offenbar das vorjährige Weibchen nach Forstinning zurück und gemeinsam bezogen sie den Horst auf dem Huber-Wirt. Doch dan die erste Beziehungskrise: Fiffi erhielt immer wieder Damenbesuch, was im Horst zu einem schnabelfesten Streit führte. Nicht der erste in diesem Jahr im Übrigen: Bereits nach ihrer Ankunft im Februar hatte sich Fiffis Storchenpartnerin eine fünftägige Auszeit genommen. Warum, darüber lässt sich nur spekulieren. Ende März jedenfalls wurde sie durch eine dreijährige, Aus Tübingen stammende und in der Brut unerfahrene Fiffine „umgehend ersetzt“, wie auf dem Blog nachzulesen ist.

    Und eine Seifenoper wäre nicht eine Seifenoper, wenn sie nach all den Startschwierigkeiten hier nicht einen kitschig-rührigen Verlauf nähme: Gemeinsam zog das Paar drei Jungstörche auf, die nun flügge werden – eine Erfolgsstory. Der passende Moment für ein nächstes Drama: Schon bald werden weitere Jungstörche aus dem Norden kommen und den Forstinninger Nachwuchs mit in den Süden nehmen. Wie es bei den Eltern weitergeht, ist offen. Ob sie gemeinsam in ihr Winterquartier fliegen, ob sie sich in Forstinning im nächsten Frühjahr wieder treffen und ob Fiffi dann endlich sein Casanova-Verhalten in den Griff bekommt: All das wird erst in der Fortsetzung aufgelöst, 2015 im Internet unter storch-in-forstinning.blog-spot.de.

    Aus Süddeutsche Zeitung, Montag, 18. August 2014

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  2. Liebe Forstinninger,

    schön, endlich wieder von Euch und von Euren Störchen zu hören, jetzt wo Ihr es sogar bis in die Süddeutsche Zeitung geschafft habt (siehe oben, ich habe es abgeschrieben für die Storchennest.de-Seite). Wir haben uns während der langen Sendepause schon Gedanken gemacht. Um so schöner, dass alle drei Jungen erfolgreich ausgeflogen sind, auch wenn sich einer jetzt wieder im Hotel Mama breit macht.
    Vorgestern abend sah ich bei der Einfahrt nach Markt Schwaben mit dem Zug neben der FTO auf einem abgeernteten Feld fünf Störche und zwei Graureiher stehen. Leider ging es zu schnell, als dass ich auch nur hätte auf Ringe achten können. Ob es welche von den Euren waren oder evtl. Nachwuchs aus dem Wildpark, weiß ich nicht.
    Bitte haltet uns auf dem Laufenden über Eure Störche und meldet Euch gern mal wieder, herzliche Grüße von nebenan, Leonia

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  3. Liebe Familie Steelberg,

    auch von mir vielen Dank für die Neuigkeiten "aus dem Hause Fiffi". Ihr habt uns lange auf Neuigkeiten warten lassen. Umso schöner ist es, jetzt zu erfahren, dass nichts Schlimmes passiert ist, alle drei Jungstörche groß geworden sind und zwei auch schon die lange Reise angetreten haben. Der jüngste wird es hoffentlich auch noch packen. :-)
    Bitte, meldet Euch nochmal, wenn das Storchenjahr endgültig zu Ende geht.
    Für heute nochmals vielen Dank und herzliche Grüße aus München
    Ingrid - die Isarstörchin

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  4. Liebe Steelbergs,

    auch ich freue mich, nun doch noch abschließende (?) Neuigkeiten über Famililie Fiffi hören zu können. Ehrlich gesagt, habe ich die herrlichen Bilder und amüsanten Kommentare zum Leben (und Lieben) des Forstinninger Storchenpaares in den letzten 2 Monaten sehr vermisst. Deshalb freut es mich nun um so mehr, nun doch noch die Fortsetzung über das Treiben im Horst lesen zu können.
    Ende gut, alles gut? Ich denke schon! Auch, wenn der Jüngste nun noch einmal einen kurzen Abstecher in heimatliche Gefilde gemacht hat.
    Und mein ganz sehnlicher Wunsch: Bitte, liebe Steelbergs, führt euren Blog auch im nächsten Jahr fort, es würde sonst etwas sehr Schönes fehlen!
    Vielen Dank und ganz liebe Grüße
    webby

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